Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz ist Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Berlin zusammengekommen. Die Minister betonten die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern und die gemeinsamen historischen und kulturellen Wurzeln. Die Zusammenarbeit umfasst auch einen engen Dialog in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Westerwelle verwies auf die Ergebnisse der internationalen Afghanistan-Konferenz in London. „Wir haben dort einen Strategiewechsel verabredet, der das Bemühen um eine politische Lösung und den zivilen Wiederaufbau in den Mittelpunkt rückt“, so der deutsche Außenminister. Er begrüßte, dass Russland sich gemeinsam mit seinen Partnern noch stärker an der zivilen Unterstützung Afghanistans beteiligen wolle, um Perspektiven für die afghanische Bevölkerung zu schaffen.
Westerwelle warb in seinem Gespräch mit Lawrow - auch über das Thema Iran hinaus - für engagierte Schritte zur Abrüstung und Rüstungskontrolle. Das beginnende Jahrzehnt müsse „ein Jahrzehnt der Abrüstung und nicht der Aufrüstung werden“. Dafür böten die laufenden Verhandlungen Russlands und der USA über die Reduzierung ihrer strategischen Atomwaffenarsenale eine große Chance. Deutschland werde diese Verhandlungen „positiv begleiten“, so Westerwelle.
Quellen: Auswärtiges Amt











